Du meinst das wort "Scheytan" -- das ist das arabisch Wort für Satan. Scheytan ist ein Dschinn (arab. = Dämon, auch aus biblischer Offenbarung bekannt), und das Wort "Dschinn" bedeutet, dass sie nicht zu sehen sind, also unsichtbar.
Wie Gott im Quran sagt: {Ihr Kinder Adams! Dass euch der Satan nur nicht in Versuchung führt, wie er (einst) eure Eltern aus dem Paradies vertrieben hat, indem er ihnen (gewissermaßen) ihre Kleider auszog, um sie ihre Scham sehen zu lassen! Er und seine Sippschaft sehen euch, wobei ihr sie nicht seht. Denen, die nicht glauben, haben wir die Satane zu Freunden gemacht.} (7: 27)
Es gibt von den Dschinn Gotergebene, und auch Satane (pl. Scheyatien), und sie treiben Menschen zu üblem Tun, hetzen sie gegeneinander auf, gegen Gott, erwirken psych. Störungen, z.B. zwanghaftes Verhalten entgegen eigener Vernunft, sich selber schneiden z.B., Kleptomanie, Spielsucht, Sexsucht, Perversionen u.v.a. gestörte Dinge.
Sie lassen uns Albträume und auch diese schwachsinnigen Träume sehen, sie spielen mit uns so herum. Manche schwachen oder psysch. gestörten Menschen treiben sie mit Stimmen in den Wahnsinn und in die Klapse, manche Leute zu verrückten Ängsten oder Komplexen.
Einmal kam ein Mann zum Propheten (Gott segne ihn und schenke ihm Heil) und erzählte, wie ihm im Traum der Kopf abgeschlagen wurde, von ihm wegrollte, und wie er ihm dann hinterherlief. Darauf sagte der Prophet, er solle nicht jedem erzählen, wie der Scheytan mit ihm spielt im Schlaf.
Ich habe selber schon heftige Dinge erlebt, auch Eingebungen, die 100% nicht aus meinem Kopf kamen.
Seit ich mit Gewissheit glaube hält der Scheytan sich nicht mehr allzu sehr versteckt...
Einmal habe ich ein Stück Moschuswachs (Parfüm zum Reiben) aus der Dose in ein kleines Honigglas getan, es dicht verschraubt, zum Frischhalten halt. Später hatte ich eine (sachliche) Auseinandersetzung mit einigen bekannten Brüdern, und ich habe gemerkt, wie der Scheytan sie gegen meine Position aufbringt, dann kamen noch einige fremde, und es war schwer, meine Position zu verteidigen.
Zuguterletzt fragte mich ein Fremder, der mich kein Stück kannte über eine Sache, die niemand von mir wissen konnte, er zog es mir sozusagen aus der Nase, und die Sache war dann für alle Beteiligten fast ein Skandal.
Mir war klar, der Scheytan hat das forciert und auch dem jungen, fremden Bruder diese bestimmte Frage eingegeben - die ich ungeschickterweise ehrlich beantwortet hatte, zu meinem Nachteil.
Im Nachhinein war ich sehr traurig. Und als mir später ein nahe stehender deutscher Bruder riet, doch einfach alles nur nach Sunna (Art des Propheten) zu machen - was ich prinzipiell natürlich bejahe - da suchte er ein Beispiel, um mir zu verdeutlichen.
Im nächsten Moment hatte er eines bekommen und erklärte, dass wenn ich das nicht so mache es doch so ist, wie wenn ich solch ein Stück Parfüm nehme, in ein Glas tue und dann den Deckel fest draufschraube - dann kommt der schöne Duft nicht mehr heraus !!!!
Als er das gesagt hatte ging mir echt der Hut hoch, ich wusste, der Scheytan hat das die ganze Zeit initiiert, und jetzt verarscht er mich auch noch!
Kein anderer hat so ein Zeug in so ein Glas getan, und schon gar nicht an diesem Tag, und der Vergleich hinkt auch ein Bisschen, hinsichtlich der Problematik unserer Diskussion. Aber das konnte kein Zufall gewesen sein.
Auch nicht damals, als ich angefangen habe mich konsequent zu Gott zu wenden, als ich kaum Ahnung von Religion und auch nicht wirklich vom Islam hatte. Jedesmal wenn ich mit Leuten mit meinem Halbwissen über Gott, das Ende und all das sprach hatten Leute dieselben komischen Sprüche gemacht, die kannten sich nicht und es waren verschiedene Begebenheiten. Und mehrmals dieselben Kommentare, das hat ihnen der Scheytan eingegeben.
Und der Kollege damals, er saß im Auto neben mir. Ich dachte auf einmal an das Lied der Superhitparade 1984 "Karl der Käfer wurde nicht gefragt, man hat ihn einfach fortgejagt..." --- im nächsten Moment fing der Kollege an GENAU DIESES LIED zu singen !!! Ich erschrak wirklich ein Wenig...
Und noch einige andere Erlebnisse, die nicht auf Zufällen beruhen können. Einige waren göttliche Zeichen, andere Eingebungen von Dschinn oder Scheytan.
Allahu akbar, wa lillahi-l-hamd (Allah ist groß, und Allah sei Lob)